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Vereinsfahrt zum großen Weinfest an der Mittelmosel

Im September starteten 46 Naturfreunde und Gäste zu ihrer alljährlichen Vereinsfahrt. Ziel war das Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachtig bei Bernkastel-Kues. Nach einer Frühstückspause mit belegten Brötchen und Kaffee ging es mit mehreren zeitraubenden Staus auf direkten Weg zum Ziel.

Das Hotel, unmittelbar an der Mosel gelegen, empfing uns im herrlichen Sonnenschein. Kurz nach der Quartierverteilung erwartete uns bereits das 4-Gänge-Menü, da wir recht bald danach unser Schiff für die Moselfahrt erreichen mussten. Die Abendschifffahrt endete in Bernkastel-Kues wo wir vom Schiff aus ein imposantes Großfeuerwerk erleben durften. Fast eine halbe Stunde lang stiegen Raketen vom Moselufer und der Burg Landshut auf und erhellten das Umland. Danach ging es mit dem Schiff zurück zum Hotel.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des großen Weinfestes an der Mittelmosel in Bernkastel-Kues. Dieses Weinfest findet immer am ersten Septemberwochenende in Bernkastel-Kues statt. Während des Winzerfestes wird die Regentschaft über die Stadt dem Stadtbürgermeister entzogen und auf die Mosella, die Orts-Weinkönigin von Bernkastel-Kues, übertragen. Das Fest zählt jährlich etwa 200.000 Besucher und ist damit das größte Weinfest der gesamten Region.

Höhepunkt war der große rund 2,5 km lange Winzer-Festzug, der um 14 Uhr in der Altstadt startete. In diesem Umzug präsentierten sich sowohl die Ortsgemeinden der Mittelmosel als auch Gruppen aus dem In- und Ausland mit ihren schönsten Wagen, Fuß- und Musikgruppen. Eine Weinverkostung während des Umzuges war ebenfalls möglich.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen eines Ausflugs nach Luxemburg. Zuerst begleitete uns unsere sehr kompetente und sympathische Reiseführerin Rita Gröber nach Luxemburg Stadt. Eine große Stadtrundfahrt führte uns zu den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Goldenen Frau, dem Plateau Kirchberg, Gerichtshof der E.G., EU-Parlament, Großherzoglichem Palais, Bockfelsen mit Blick auf die Kasematten,

der Kathedrale „Unserer Lieben Frau“ und zum Abschluss zum Place d’ Armes, wo wir einige Zeit zur freien Verfügung hatten. Hier faszinierten uns das französische Flair der Stadt und die Lebensfreude der Luxemburger.

Danach führte uns unsere Reise weiter durch die wunderschöne Luxemburgische Schweiz mit tiefen Wäldern, bizarren Felsformationen, wildromantischen Bächen und Höhlen und Schluchten. Der Tagesausflug endete dann in Echternach – berühmt durch die Springprozession an Pfingsten. Das Städtchen liegt an einer schönen Schleife der Sauer, am Eingang zum wunderschönen Müllertal. Wir besuchten dieses berühmte mittelalterliche Städtchen mit der Barockabtei, der viertürmigen romanischen Sankt Willibrord Basilika sowie den Bürgerhäusern und dem gotischen Rathaus. In der Basilika sahen wir einen eindrucksvollen Film über die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Springprozession.

Auf der Rückfahrt ging es über die Panoramastraße der Mosel mit einem eindrucksvollen Ausblick über das Moseltal auf den Ort Piesport.

Am Abend fand dann im Kellergewölbe des Hotels noch eine Weinprobe statt. Wir erfuhren einiges über die verschiedenen Weinsorten und den Anbau des Weines.

Am nächsten Morgen ging es auf direkten Weg Richtung Heimat, diesmal ohne Stau und Zwischenfälle.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Hotel einen sehr guten Standard bietet und die Verpflegung ausgezeichnet war.

Fotos und Bericht: Franz Eberstein

Eröffnung der Campingsaison in Bad Fallingbostel

Am Himmelfahrtswochenende dieses Jahres trafen sich die Campingfreunde der NaturFreunde Misburg zum traditionellen Ancampen. Dagmar und Franz Eberstein hatten diesmal auf den Campingplatz „Böhmeschlucht“ zwischen Bad Fallingbostel und Dorfmark eingeladen und ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet. 10 Campingeinheiten (Wohnwagengespanne und Reisemobile) trafen rechtzeitig ein. Das Wetter hatte es besonders gut gemeint, so dass die extra angemietete Spielscheune nicht genutzt werden musste. Alle geplanten Aktivitäten konnten daher im Freien stattfinden. Da einige bereits am Mittwoch angereist waren wurde erst einmal der sehr gepflegte Campingplatz besichtigt. Durch idyllische Terrassenanlagen im abschüssigen Gelände sind alle Stellplätze eben. Büsche, Bäume und Teiche sorgen für ein natürliches Ambiente. Der naturbelassene Heidefluss Böhme führt direkt am Campingplatz vorbei.

Nachdem am Donnerstag alle eingetroffen waren, wurde zum gemeinsamen Kaffeetrinken der selbst gebackene Kuchen kredenzt. Abends ging es dann in das Restaurant am Campingplatz, wo wir uns das Abendessen schmecken ließen. Es gab Spargel und andere Gerichte.

Am Freitag unternahmen einige eine Radtour nach Bad Fallingbostel um sich die Stadt anzusehen. Nachmittags saß man gemütlich beisammen und es gab Fisch, lecker von Horst Brandt zubereitet.
Am nächsten Tag ging es für einige zum Weltvogelpark nach Walsrode. Der Weltvogelpark Walsrode ist der weltweit größte Vogelpark. Er wurde 1962 eröffnet und liegt in der Lüneburger Heide auf dem Gebiet der Gemeinde Bomlitz bei Walsrode in Niedersachsen. Auf dem 240.000 m² großen Gelände leben etwa 4.200 Vögel (675 Arten), womit er zu den artenreichsten Zoos der Welt gehört. Zu sehen sind Vögel aus allen Kontinenten und jeder Klimazone der Welt.Abends wurde dann gegrillt und man traf sich zum gemütlichen Plausch.

Am Sonntagvormittag reisten nach und nach alle ab, mit dem einstimmigen Urteil, dass es wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Wochenende war.

 

 

Wanderung am Steinhuder Meer nach Hagenburg

Ende April führte die Wanderung zum Steinhuder Meer. Bei herrlichem Sonnenschein fuhr die kleine Gruppe über Wunstorf bis Steinhude zum Platz an der Friedenseiche. Der Ursprung der dortigen Friedenseiche geht zurück auf das Jahr 1655, damals lag der Platz noch außerhalb des Fischerdorfes Steinhude. Seit 1765 stand an dieser Stelle ein Militärgalgen, daher auch der ursprüngliche Name „Zum Galgenberge“. Erst seit 1934 wird der Platz „An der Friedenseiche“ genannt.

Erstes Ziel der Wandergruppe war die Petruskirche aus dem Jahr 1804, die aber leider wegen einer Konfirmationsfeier nicht innen besichtigt werden konnte. Der Bau dieses Gebäudes zog sich aus Geldmangel bis 1854 hin. Sehenswert sind das untere Kirchenfenster, das einen Ausschnitt der Geschichte vom Fischfang Petrus darstellt, sowie das Kruzifix, die Johannesfigur und die Kanzelfiguren von einem Bildhauer aus Steinhude.

Weiter ging es durch das Scheunenviertel. Die Geschichte dieses historischen Platzes geht auf das Jahr 1756 zurück. Die Scheunen wurden seinerzeit wegen der Brandgefahr als Durchfahrtsscheunen errichtet, um das Heu und Stroh der Landwirte dort zu lagern. Auf dem zentralen Platz vor den Scheunen wurde Getreide gedroschen und Heu getrocknet  Seit 1871 dient dieser Platz auch als Festplatz und für den am Sonnabend stattfindenden Wochenmarkt.

Die Wanderung führte dann entlang des Steinhuder Meeres und dem 1,5 km langen Hagenburg-Kanal, den Graf Wilhelm 1772 hat anlegen lassen als Verbindung von der Festung Wilhelmstein bis zum Hagenburger Schloss, wo der Graf wohnte.

Hagenburg ist einer der ruhigeren Orte mit ca. 4.600 Einwohnern und ohne den eher hektischen Tagestourismus am Steinhuder Meer. Der Flecken Hagenburg gehört politisch zur Samtgemeinde Sachsenhagen im Schaumburger Land. Der Name Hagenburg stammt aus dem 13. Jahrhundert, als die Burg Hagenborch durch Grafen von Roden errichtet wurde. Heute liegt der staatlich anerkannte Erholungsort im Naturpark Steinhuder Meer sowie am Rundwanderweg um das Steinhuder Meer und hat eine ganze Reihe von eher sanften Attraktionen für einheimische und fremde Besucher zu bieten.

Nach einem kurzen Weg durch den Ort erreichte die Gruppe das Restaurant von Fischfeinkost Lindemann. Bei leckeren Fischgerichten konnte man sich von den ersten 7 km Wanderung etwas erholen. Auch wurden einige Nichtwanderer hier angetroffen.

 

Wanderer und Nichtwanderer vor dem Fischrestaurant Lindemann

Zurück ging es dann über Felder und Wiesen zum Ausgangspunkt in Steinhude.
15 km (!) und auch die Wanderer waren geschafft.

Bericht und Foto: Franz Eberstein

 

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