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Wanderung rund um den Altwarmbüchener See

An einem Sonntagvormittag im Januar führte die erste Wanderung des neuen Jahres traditionell wieder zum Altwarmbüchener See. Bei Sonnenschein und winterlichen Temperaturen nahmen einige unermüdliche Wanderfreundinnen und Wanderfreunde der NaturFreunde Misburg an dieser Wanderung teil. Nach einem kurzen Anmarsch durch den Misburger Wald und Überquerung der Autobahn erreichte man bald den Altwarmbüchener See. Hier beginnt der 4 km lange Rundweg, auf dem man die Natur und die Ruhe genießen kann. Der See entstand durch den Bau der Moorautobahn zwischen den Jahren 1978 bis 1981 und wird augenzwinkernd die „Riviera von Hannover“ genannt. In der Mitte des Sees befindet sich eine sichelförmige Insel, die Vogelinsel. Sie steht unter Naturschutz damit hier verschieden Vogelarten in aller Ruhe brüten können.

Ein logistischer Stopp durfte natürlich auch nicht fehlen. Warme Getränke und ein kleiner Imbiss trugen dazu bei den Rest der Wanderung anzugehen.

 

Nach knapp 3 Stunden und insgesamt 9 km kam die Gruppe wieder im Naturfreundehaus an. Dort genoss man dann noch einen zünftigen Eintopf und ließ die Wanderung ausklingen.

Bericht und Foto: Franz Eberstein

 

Herbstwanderung durch den Harz

Im Oktober veranstaltete die Wandergruppe der Naturfreunde Misburg eine Herbstwanderung durch den Harz. 33 Mitglieder und Gäste versammelten sich bei herrlichem Sonnenschein am Freibad Misburg um mit einem Reisebus in den Harz zu fahren. Eine Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel war wegen Brückenbauarbeiten leider nicht möglich. Die Anreise erfolgte bis Bad Harzburg. Hier ging es mit der Bergbahn hinauf zum Burgberg, wo sich die Gruppe trennte. Die größere Gruppe wanderte auf dem Kammweg des Oberharzes; die zweite, kleinere Gruppe besuchte den Baumwipfelpfad.

Die Wanderer gingen zu erst zum Kreuz des Deutschen Ostens, wo die erste Pause eingelegt wurde. Eine wunderschöne Laubfärbung bei strahlend blauem Himmel begleitete die Wanderer.

Weiter führte der Weg zu den Rabenklippen mit einer herrlichen Aussicht zum Brocken. Im nahe gelegenen Luchsgehege konnte man leider keine dieser doch recht scheuen Tiere sehen.

Zum Abschluss der Wanderung kehrte man im Molkenhaus zum Mittagessen ein und genoss auf der Terrasse den Sonnenschein.

 

Nach einer ausgiebigen Pause ging es dann zurück zum Busparkplatz mit dem Gefühl einen schönen Herbsttag verbracht zu haben.

 

 

Vereinsfahrt zum großen Weinfest an der Mittelmosel

Im September starteten 46 Naturfreunde und Gäste zu ihrer alljährlichen Vereinsfahrt. Ziel war das Hotel Deutschherrenhof in Zeltingen-Rachtig bei Bernkastel-Kues. Nach einer Frühstückspause mit belegten Brötchen und Kaffee ging es mit mehreren zeitraubenden Staus auf direkten Weg zum Ziel.

Das Hotel, unmittelbar an der Mosel gelegen, empfing uns im herrlichen Sonnenschein. Kurz nach der Quartierverteilung erwartete uns bereits das 4-Gänge-Menü, da wir recht bald danach unser Schiff für die Moselfahrt erreichen mussten. Die Abendschifffahrt endete in Bernkastel-Kues wo wir vom Schiff aus ein imposantes Großfeuerwerk erleben durften. Fast eine halbe Stunde lang stiegen Raketen vom Moselufer und der Burg Landshut auf und erhellten das Umland. Danach ging es mit dem Schiff zurück zum Hotel.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des großen Weinfestes an der Mittelmosel in Bernkastel-Kues. Dieses Weinfest findet immer am ersten Septemberwochenende in Bernkastel-Kues statt. Während des Winzerfestes wird die Regentschaft über die Stadt dem Stadtbürgermeister entzogen und auf die Mosella, die Orts-Weinkönigin von Bernkastel-Kues, übertragen. Das Fest zählt jährlich etwa 200.000 Besucher und ist damit das größte Weinfest der gesamten Region.

Höhepunkt war der große rund 2,5 km lange Winzer-Festzug, der um 14 Uhr in der Altstadt startete. In diesem Umzug präsentierten sich sowohl die Ortsgemeinden der Mittelmosel als auch Gruppen aus dem In- und Ausland mit ihren schönsten Wagen, Fuß- und Musikgruppen. Eine Weinverkostung während des Umzuges war ebenfalls möglich.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen eines Ausflugs nach Luxemburg. Zuerst begleitete uns unsere sehr kompetente und sympathische Reiseführerin Rita Gröber nach Luxemburg Stadt. Eine große Stadtrundfahrt führte uns zu den berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Goldenen Frau, dem Plateau Kirchberg, Gerichtshof der E.G., EU-Parlament, Großherzoglichem Palais, Bockfelsen mit Blick auf die Kasematten,

der Kathedrale „Unserer Lieben Frau“ und zum Abschluss zum Place d’ Armes, wo wir einige Zeit zur freien Verfügung hatten. Hier faszinierten uns das französische Flair der Stadt und die Lebensfreude der Luxemburger.

Danach führte uns unsere Reise weiter durch die wunderschöne Luxemburgische Schweiz mit tiefen Wäldern, bizarren Felsformationen, wildromantischen Bächen und Höhlen und Schluchten. Der Tagesausflug endete dann in Echternach – berühmt durch die Springprozession an Pfingsten. Das Städtchen liegt an einer schönen Schleife der Sauer, am Eingang zum wunderschönen Müllertal. Wir besuchten dieses berühmte mittelalterliche Städtchen mit der Barockabtei, der viertürmigen romanischen Sankt Willibrord Basilika sowie den Bürgerhäusern und dem gotischen Rathaus. In der Basilika sahen wir einen eindrucksvollen Film über die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Springprozession.

Auf der Rückfahrt ging es über die Panoramastraße der Mosel mit einem eindrucksvollen Ausblick über das Moseltal auf den Ort Piesport.

Am Abend fand dann im Kellergewölbe des Hotels noch eine Weinprobe statt. Wir erfuhren einiges über die verschiedenen Weinsorten und den Anbau des Weines.

Am nächsten Morgen ging es auf direkten Weg Richtung Heimat, diesmal ohne Stau und Zwischenfälle.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass das Hotel einen sehr guten Standard bietet und die Verpflegung ausgezeichnet war.

Fotos und Bericht: Franz Eberstein